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Die Geschichte der Schenkung durch die Shanghai Academy of Social Sciences (SASS) |
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Im Jahr 2006 erhielt der Lehrstuhl für Sinologie an der Universität Erlangen-Nürnberg eine umfangreiche Bücherspende aus Beständen der Akademie für Sozialwissenschaften in Shanghai. Bei einer Durchsicht und Neuordnung ihrer Bestände hatte die Akademie knapp 100.000 Bände an Dubletten aussortiert und der Erlanger Sinologie – mit der seit Jahren ausgezeichnete Kooperationsbeziehungen bestehen – zu Forschungszwecken überlassen.
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The Dualistic Knowledge System in 20th century China – Science, Pseudoscience and Pragmatism |
《现代中国的双重知识体系——科学、伪科学与实用主义》
王马克 (M.A. Matten)
近代以来,中国的现代化进程大致上凸显了一种共识,即中国可以部分或者完全地重现西方式的现代化。追根朔源,这一观念来自黑格尔和马克思;他们所预言的,普世的,世俗化的救赎。自晚清以降,中国投身于一场翻天覆地的现代化变革,这便是其背后最为深刻的动力之一。五四之后,“德”与“赛”备受推崇,这个版本的现代化蓝图也变得尤其引人注目,并且相当稳固地延续到新中国建立以后。当时的共产党政权面临诸多严峻的挑战,拯需打造现代式的国家机器,以哺育其众多的人口,并提供适足的公共教育及医疗。为此,政府不仅推广科学知识,从苏联广泛引进农、工、医学方面的新兴技术,又掀起了一场瞄准迷信的硬仗。也正因此,来自西方的技术及相关的生产方式,还有深植于五四时期的经验和理性两主义,被人为地推向了传统应用型知识的对立面。
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Wissenspopularisierung im China der 1950-60er Jahre |
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Geschrieben von: Jonas Humpert
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Eine Analyse von Frage-Antwort-Rubriken in Zeitschriften zu Landwirtschaft und Ackerbau
Seit den 1950er Jahren lässt sich in der Volksrepublik China eine stetige Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Technologie erkennen, was letzten Endes auch mit einem steigenden Einsatz von technischem Wissen in der Landwirtschaft einherging. Bereiche wie maschinelle landwirtschaftliche Produktion, die Anwendung von chemisch hergestellten Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmitteln, Versuche von Pflanzenkreuzungen zu Ertragssteigerungen, rationalisierte Anbaumethoden, pharmakologische Anwendungen in der Viehzucht usw. wurden in landwirtschaftlichen Zeitschriften thematisiert, die zum Großteil die Bauernschaft als direkte Leser ansprach. In den 1950er und -60er Jahren stellten diese Zeitschriften ein geeignetes Medium der Wissenspopularisierung auf dem Lande dar.
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Neue Gastwissenschaftlerin Huang Chiung-chiu |
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Frau Huang Chiung-chiu, Doktorandin an der Josef Korbel School of International Studies an der University of Denver wird als DAAD-Stipendiatin für sechs Monate am Lehrstuhl für Sinologie als Gastwissenschaftlerin tätig sein. Sie beschäftigt sich mit Problemen der internationalen Politik Chinas und Fragen der politischen Theorie.
Ihr Dissertationsprojekt Harmonious Intervention: Pragmatism and Confucianism in China’s Policies toward North Korea and Myanmar hinterfragt die Regeln und Logiken chinesischer Außenpolitik im Hinblick auf Möglichkeiten und Bedingungen außenpolitischer Interventionen, die historisch bedingt von chinesischer Seite in der Regel ausgeschlossen werden.
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Motive der Wissenschaftspopularisierung in der VR China |
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Geschrieben von: Jana Cyrol
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1. Einführung
Der Sozialismus erhebt auf der Basis des dialektischen Materialismus den Anspruch, eine wissenschaftliche Ideologie zu sein, mit deren Hilfe man die objektive Wahrheit entdecken und die natürlichen Phänomene der Welt auf wissenschaftliche Weise erklären könne.[1] In den 1950er und -60er Jahren wurde diese Sicht durch das Schlagwort des sogenannten „wissenschaftlichen Kommunismus“ (科学共产主义) zum Ausdruck gebracht. Dabei wurde der Versuch unternommen, die Idee des Kommunismus über den Status einer reinen Doktrin zu heben, indem von einer „Wissenschaft der Entwicklung“ gesprochen wird. Der „wissenschaftliche Kommunismus“ soll dabei eine sozialwissenschaftliche Disziplin darstellen, die den idealen Weg der Entwicklung eines Landes erklären und bestimmen kann.
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